Saisonende in Woltersdorf

Zu einem würdigen Finale der Deutschen Enduromeisterschaft ging es für uns am vergangenen Wochenende nach Woltersdorf, wo wir auch unser zweijähriges Bestehen feiern konnten. :-)

Im Berliner Vorort gab es ein waschechtes Enduro der Extraklasse. Der MC Woltersdorf sorgte für eine abwechslungsreiche Etappe die sich mit zwei auf internationalem Niveau abgesteckten Tests abwechselte.

Neben Andre Engelmann und Marcel Teucher, die in der DEM antraten, reisten noch Daniel Mörbe, Nico Stromowski und Felix Bräuer mit nach Woltersdorf, um in der „offenen“ Wertung anzutreten.

An Highlights mangelte es auch bei uns im Team nicht. Langweilig wurde es eigentlich nie, da es immer wieder neue gute und weniger gute Dinge gab.

Den Anfang machte der Prolog am Samstagabend im Sportpark. Bei Regen und vor vielen Zuschauern mussten Andre und Marcel sich im Prolog beweisen. Marcel war dabei von seiner frühen Startposition etwas benachteiligt. In den hinteren Waldstücken waren noch keine Anlieger eingefahren die sich dann im weiteren Rennverlauf erst bildeten.

Andre hatte diese dann und war mit Platz 7 in der E1 auch gleich sehr gut unterwegs. Der Schönborner sorgte dann am Samstagmorgen für das erste Stirnrunzeln im Endurotest. Im Livetiming stand hinter der Startnummer 15 der erste Platz im Championat. Später wurde dann auf die Zeit eine Minute aufgeschlagen, ob diese Zeit nun die richtige war bzw. ist, bleibt wohl für immer ein Geheimnis.

Im gleichen Test verlor Marcel dann auch noch die www.offroadxfilms.de Helmcam, womit auch für ihn die erste Zeit wieder dahin war. Im ersten Crosstest blieb er an einer Sandauffahrt hängen und verlor weitere Zeit. In der letzten Runde verletzte er sich dann auch noch an der Hand und war heilfroh im Ziel angekommen zu sein. Marcel´s Fazit fiel dennoch positiv aus: “Trotz der vielen Probleme hat es heute Spaß gemacht. Es war eine grandiose Strecke, ich liebe die alte Industriekulisse. Das kein besseres Ergebnis rausgesprungen ist wie Platz 11 liegt wohl hauptsächlich daran, das ich in den letzten Monaten kaum noch Sonderprüfungen trainiert habe. Mein Training war voll und ganz aufs Extremeenduro ausgerichtet um für das „Sea to Sky“ fit zu sein“.

Andre´s Rennen verlief sehr durchwachsen. Dennoch setzte er ein Achtungszeichen mit seinen gefahrenen SP-Zeiten. Er pilotierte seine alte 250 4T KTM wie ein wahnsinniger durch die Tests, Stürzte auch blieb aber zum Glück unverletzt. Mit Platz 9 wurde er definitiv unter Wert geschlagen. Aber auch er ist nach den vielen Rennen in den letzten Wochen erst einmal froh, dass die Saison vorbei ist.

Unsre B-Lizenzer die „Just for Fun“ am Rennen teilnahmen schlugen sich ganz achtbar. Felix wäre in die Top 5 gefahren, wenn er nicht in der letzten Runde im Endurotest mit einem Gegner kollidiert wäre: „An einer Auffahrt kam er mir auf der Strecke Rückwärts jemand entgegen gerutscht, mir blieb keine Chance auszuweichen und wir kollidierten. Mir war sofort klar dass ich nicht weiterfahren konnte, die Schmerzen am Bein waren zu groß.“ So der frustrierte Dresdner.

Daniel Mörbe schaffte Platz 6 in der Spezial Enduro 1 für alle Fahrer ohne A-Lizenz. Nico Stromowski Platz 13 in der gleichen Wertung.

 


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